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Tom Cruise darf doch nicht im Bendlerblock drehen / Ministeriumssprecher widerspricht “Focus”-Bericht
AFP US-Schauspieler Tom Cruise darf seinen Stauffenberg-Film entgegen anderslautender Berichte doch nicht im historischen Bendlerblock drehen. Als Ort der Erinnerung und der Trauer sei dieser Platz nicht dazu geeignet, auch nur kurzfristig in eine Filmkulisse verwandelt zu werden, sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Torsten Albig. “Deshalb wird es dort keine Drehgenehmigung geben können.”
Grundsätzlich begrüße und unterstütze der Bund jedoch die Realisierung eines Films über den Widerstandskämpfer Claus Schenk Graf von Stauffenberg, sagte Albig weiter. Es werde deshalb geprüft, ob Drehgenehmigungen für andere Liegenschaften erteilt werden könnten, etwa rund um den Platz der Luftbrücke in Berlin. Laut Albig kamen Vertreter des Kanzleramtes, des Verteidigungsministeriums und des Bundesfinanzministeriums am Freitag überein, das Filmprojekt grundsätzlich durch Drehgenehmigungen zu unterstützen. Die Entscheidungen darüber sollten nüchtern und pragmatisch erfolgen, habe die Runde beschlossen. Der Bendlerblock, wo Stauffenberg und die anderen Widerstandskämpfer 1944 erschossen wurden, sei eine Ausnahme. Dieser Ort dürfe in seiner Würde nicht entweiht werden, sagte der Sprecher des Finanzministeriums.
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Stauffenbergs ältester Sohn hatte sich dagegen ausgesprochen, dass Cruise die Rolle seines Vaters spielt, da der Schauspieler Mitglied der Scientology-Organisation ist. Berliner Zeitung, 30.06.2007
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/print/berlin/666405.html
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