msnbc: Tom Cruise: Goebbels of Scientology?

Juli 24th, 2007

Countdown with Keith Olbermann
23 Juli 2007

July 23: A spokesman for the German Protestant Church, Thomas Gandow, says that Mr. Cruise is the “Goebbels of Scientology”, a reference to Josef Goebbels, the minister of propaganda under Adolf Hitler. Scientology expert Doctor David Touretzky discusses.

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“Tom Cruise ist wie GOEBBELS”

Juli 22nd, 2007


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Cruise-Streit nűtzt Scientology

Juli 21st, 2007

In der Debatte um Tom Cruise in der Rolle des Hitler-Attentäters Graf von Stauffenberg warnt der Scientology-Experte der evangelischen Kirche vor Verharmlosung der Sekte und nennte Cruise den “Goebbels von Scientology.”

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Ein entlarvendes Cruise-Video

Juli 16th, 2007

Quelle: http://epaper01.niedersachsen.com/eZeitung/2007071631297html/HAZ/htmlstories/0715215111_0a1e50d0_12_p.html Auszug vom 16.07.07 —– Ausgabe: Hannoversche Allgemeine Zeitung Datum: 16.07.2007 – Seite 8

Das Cruise-Video

Bei einem Besuch am Scientology-Hauptsitz in Berlin erlebt man den Weltstar in Rage

Von Jörg Isert Berlin.

Das Problem, das man bei einem Besuch am Berliner Hauptsitz hat, sind nicht die örtlichen Scientologen. Die verhalten sich anders als erwartet: überaus korrekt. Im Eingangsbereich sammelt niemand Adressdaten ein, stattdessen wird man bei der Begrüßung lediglich nach dem Nachnamen gefragt, der persönlichen Ansprache wegen. Man kann auf die Toilette verschwinden, ohne verfolgt zu werden.

Man kann an der Andacht teilnehmen, ohne beim sogenannten “Auditing” mitzumachen — einer Fragetechnik, die sich, zumindest in diesem Fall, nicht als Mischung aus Verhör und Beichte entpuppt. Den berühmt-berüchtigten Scientology-Lügendetektor, das E-Meter, findetman genauso wenig im Saal. Tatsächlich wirkt das “Auditing” wie eine Art seltsame Gruppentherapie. Die Auditorin Eva fragt, die Teilnehmer antworten — Spürt ihr euch selbst? Ja. Am Ende des Prozesses soll nach Scientology-Verständnis ein von allen Traumata befreites Wesen, der “Clear”, stehen.

Das Problem, das man bei seinem Besuch bei Scientology hat, ist dieses eine Video. Am Berliner Hauptsitz gibt es im Erdgeschoss viele Monitore, an denen man Knöpfe anklicken kann. Es gibt Dutzende Kurzfilme über L. Ron Hubbard und die Geschichte der Organisation zu sehen. Es sind Werbefilmchen, denen man ihre US-Herkunft ansieht: Hubbards Sekretärin spricht, alte Bekannte erzählen.

Im ersten Stock, in unmittelbarer Nähe zum Andachtsraum, gibt es allerdings ein weiteres Filmchen, das es in sich hat. In der Hauptrolle: Tom Cruise. Man kann nicht fassen, was er da, und vor allem, wie er es erzählt.
Verbissen macht sich der Star für die Ansichten der Gruppe stark. Wettert gegen die, die gegen Scientology sind. Klatscht zur Unterstützung seiner Argumentation mit der Faust in die Hand. Schnippst wiederholt scharf schnalzend mit den Fingern, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen — ein Verhalten, das er vom weltweit mächtigsten Scientologen, David Miscavige, zu übernommen haben scheint.
Cruise argumentiert mit stechenden Augen, dann wieder lacht er, es klingt fast wie von Sinnen. Zu Hilfsprogrammen der Organisation meint er: Er sei gezwungen zu helfen, weil er wisse, dass kein anderer besser dazu befähigt sei. Dann spricht er vor allem über das große Feindbild von Scientology: Psychiatrie, Psychopharmaka, Psychiater. Deren Herrschaft müsse niedergeschlagen werden, sagt Cruise sinngemäß.
Cruise hat die Psychiatrie auch schon eine “Pseudo-Science”, eine Scheinwissenschaft genannt. Eine insofern lustige Aussage, als dass der Schauspieler einer Organisation angehört, deren Namen am ehesten mit “Wissenschaftologie” zu übersetzen ist. Das Problem ist, dass Cruise, und mit ihm Scientology, bei dem Thema in ein reines Schwarz-Weiß-Denken verfallen: Gut und böse, dazwischen gibt es nichts. Es sind Verallgemeinerungen, die gefährlich sind. Wenn man nur das Verhalten deutscher Ärzte im Dritten Reich als Beispiel nimmt, das macht Scientology bevorzugt, kann man freilich nur zu dem Schluss gelangen, dass die Psychiatrie “der Wolf im Schafspelz” sei. Dass die Psychiatrie von heute nicht mehr dieselbe ist wie vor sechzig Jahren, dass viele psychisch kranke Menschen sie als Hilfe empfinden: keine Rede davon.

Man spricht Eva auf das propagandistische Video an — das man sehen konnte, bevor man sich als Journalist outete. Der Schauspieler wirke wie ein Besessener.
Eva sagt, dass das Video eigentlich nur für Scientology-Mitglieder bestimmt sei.

Das Berliner Video zeigt noch einmal eindrucksvoll, warum der Star in den vergangenen Jahren einen medialen Super-GAU nach dem anderen erlebte. Dass Cruise mit seinem Stauffenberg-Projekt einen Werbefilm für Scientology abliefert, ist nicht anzunehmen. Dass ein dermaßen glühender Scientology-Verfechter mit dem Film über einen deutschen Widerstandskämpfer Hintergedanken verfolgt, dagegen schon.

Nach dem Scientology-internen Cruise-Filmchen muss man sich zumindest fragen: Wer wird da eigentlich auf die Rolle des Claus Schenk Graf von Stauffenberg losgelassen? Ausgerechnet der Mann, um den sich die Diskussion entsponnen hat, wie tolerant Deutschland ist oder nicht, entpuppt sich in dem Video als äußerst intolerant.

Scientologists become Nazis to attack their enemies

Juli 2nd, 2007

Clearwater Sun
December 1979

So here come these Scientologists dressed up as Nazi storm troopers, goose-stepping along Myrtle Avenue toward the offices of the Clearwater Sun.

And with them comes Nancy Reitze, their stony-eyed Madonna of propaganda, bearing a sheaf of off-the-wall prose that talks about persecution and Nazis and Jews and pre-war Germany.

The entire procession, looking as if it had just escaped from a Munich beer hall, stops in front of the Sun and proceeds to seig-heil and orate and just have a marvelous time trying to embarrass the Sun and our editor and reporters and whomever might be standing around.

It happened at 2 p.m. Friday in broad daylight, and at last Clearwater and the world got a chance to see Scientology in its true colors.

Thanks, Scientologists. We needed that. We knew that sooner or later you’d take off those civilian clothes and wear your natural plumage. But we didn’t think you’d call in the TV cameras and other news media to witness your doing it.

Nothing we can write could describe Scientologists any better than they did themselves on Friday. In their attempt to point an accusing finger at the Sun, the cult further convicted itself.

The cult’s members are, shall we say, miffed at the Sun for telling the truth about Scientology. The wienerschnitzel follies they staged on Friday was their way of diverting attention from themselves.

Thousands of Suncoast residents switched on their TV last night and witnessed the Scientologists-Nazis. Newspaper readers awoke this morning to find the story on their front lawns.

We predict the reaction of most viewers and readers was the same as the bystander near the Sun on Friday who wanted to slug one of Ms. Reitze’s Wehmacht.

He said he’d fought those so-and-so’s in World War II, and he was ready to do it again.

If the Sun was supposed to be intimidated by all these antics, we aren’t. We feel the same way about the Scientologists, only more so.

Readers who wish to express their own feeling about Scientology may do so today at 11 a.m. at Clearwater city hall.

A rally and parade will be held. It will a chance for all of us to exercise our freedom of assembly, freedom of expression and our freedom from fear.

Persons who attend this event will be showing they are fed up with Scientologists, with out-of-town interlopers and their neo-Nazi charades, with vacant-eyed men and women who walk our downtown streets with their engrams dangling.

Friday, Clearwater got its clearest view of the Scientologists.

This morning, we hope Clearwater will show the Scientologists a clear, unmistakable view of us.

Source: http://www.lermanet.com/scientologynews/clearwatersun/sun-nazi-1279.htm